Die Soundinstallation

 

Was erzählen sich der Regenwurm und der Springschwanz, wenn sie sich unter dem Rüeblifeld treffen? Kann man Gras wachsen hören? Und wie unterschiedlich tönen eigentlich ein Bio-Boden und ein konventionell bewirtschafteter Gemüseacker? Besuchen Sie die Soundinstallation «Sounding Soil» und beantworten Sie die Fragen gleich selber:

 

Wann und Wo?

10. bis 20. Oktober 2019: OLMA, St. Gallen / Halle 6 / Stand 6.0.09 / täglich 9-18 Uhr
Weitere Standorte sind in Abklärung, Informationen folgen.

Möchten Sie die Installation ausstellen oder kennen Sie einen tollen Standort? Kontaktieren Sie uns!

Die begehbare Installation, untergebracht in einem Schiffscontainer und mit einer 3D-Surround-Lautsprecheranlage ausgestattet, vermittelt Ihnen das Gefühl, sich im Boden zwischen Wurzeln und Tieren zu befinden. Über einen Touchscreen können Sie verschiedene Bodenaufnahmen auswählen.

Die Soundinstallation, entwickelt vom Künstler und Forscher Marcus Maeder, macht zwei grundlegende Dinge erlebbar: Zum einen lässt sich das ungemein vielfältige Leben im Boden belauschen. Zum anderen sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Böden klar zu hören: Ein gesunder Boden mit einer hohen Biodiversität tönt vielfältiger. Die Installation macht den Boden erfahrbar und sensibilisiert für den Einfluss menschlicher Nutzung auf die Bodenlebewesen.

Informationen zum Ökosystem Boden und den Bodengeräuschen

 

Mobile Hörstationen

Als Alternative und Ergänzung zur Soundinstallation gibt es Hörstationen, die mobil und flexibel einsatzbar sind. Sie eignen sich zum Beispiel für Ökomärkte, Hoffeste, Fachkonferenzen oder Tage der offenen Türen.

 

Rückblick

Vom 20. Oktober bis zum 25. November 2018 wurde «Sounding Soil» im Zentrum Paul Klee in Bern zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Von Dezember 2018 bis Mitte März 2019 gastierte die Installation an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.